Nebenwirkungsmanagement

Leider hat die Therapie gegen den Krebs immer noch Nebenwirkungen. Es soll hier aber auch an erster Stelle ausdrücklich erwähnt werden, dass nicht alle Patienten bei allen Therapien unter schweren Nebenwirkungen leiden.

Also gehen Sie die Therapie erst einmal ganz gelassen an. Wenn es Ihnen möglich ist, lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder von Ihrem Apotheker erklären welche Nebenwirkungen bei Ihrer Therapie auftreten können und was Sie selbst tun können um diese abzumildern. Wenn Sie dazu neigen alle Nebenwirkungen zu entwickeln von denen Sie gelesen haben lassen Sie diese Aufgabe eine Person Ihres Vertrauens übernehmen, die Ihnen bei Bedarf sagt, was zu tun ist.

Es ist für ihr Wohlergehen sehr wichtig, dass Sie sich mit Ihrer Krankheit beschäftigen und auseinandersetzen. Wenn Sie sich eine neue Wohnung kaufen wollen informieren Sie sich ja auch über die Gegebenheiten. Grundsätzlich ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken (siehe auch Ernährung), die Leber und die Niere zu entlasten. Die Leber und die Nieren haben in der Zeit der Therapie sehr viel zu tun. Alle Medikamente die Sie zu sich nehmen müssen verstoffwechselt und wieder ausgeschieden werden.

Wenn diese Organe überlastet sind sinkt unser Wohlbefinden und wir fühlen uns müde. Verzichten Sie, wenn möglich, in der Zeit der Therapie auf Genussgifte wie Tabak und Alkohol. Wenn Sie möchten können Sie Ihre Leber mit dem Wirkstoff aus der Mariendistel unterstützen. Ihre Niere ist Ihnen für ausreichend Flüssigkeit sehr dankbar.

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