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17. Februar 2012 16:21 Uhr

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Listeriengefahr: Keinen Räucher-Fisch für Schwangere

Zum Schutz vor Listerien sollten Schwangere und Menschen mit schwachem Immunsystem keinen geräucherten oder marinierten Fischessen. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hin.

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Räucherfisch - lecker, aber nicht für jeden zu empfehlen: Schwangere und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem sollten darauf verzichten. (Foto: Hilke Segbers) dpa

Schwangere und Menschen mit geschwächter Abwehr meiden besser geräucherte oder marinierte Fischerzeugnisse. Da Rohmilchweichkäse und Käserinde ebenfalls mit diesen Bakterien belastet sein können, stehen auch diese Lebensmittel besser nicht auf ihrem Speiseplan. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn in seinem neuen Heft «Das Schadstoff-Lexikon - In Lebensmitteln unerwünscht» hin.

Sinnvoll für Schwangere und Menschen mit schwachem Immunsystem sei auch, insbesondere vakuumverpackte Lebensmittel möglichst bald nach dem Kauf und weit vor Ablauf der angegebenen Mindesthaltbarkeit zu verbrauchen.

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Listerien sind Bakterien, die unter anderem zu Fehlgeburten oder Missbildungen des ungeborenen Kindes führen können. Sie vermehren sich bei Kühlschranktemperaturen, sind aber hitzeempfindlich. Von erhitzten Lebensmitteln geht daher keine Gefahr aus

Wer beim Grillen über Holzkohle oder dem offenen Feuer Benzo(a)pyren - eine Substanz, die zu den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) gehört - vermeiden möchte, sollte dem Lexikon zufolge Alugrillschalen verwenden. Alternativen sind Gas- oder Elektrogrills, bei denen herabtropfendes Öl und sonstige Fette nicht auf die Heizschlangen geraten können. Benzo(a)pyren gilt als erbgutschädigend und im Tierversuch krebserregend.

Service:

Das aid-Heft «Das Schadstoff-Lexikon - In Lebensmitteln unerwünscht» ist unter der Bestell-Nr. 61-1604, ISBN-13: 978-3-8308-1004-9, für 2,50 EUR zuzüglich Versandkostenpauschale gegen Rechnung erhältlich bei: aid infodienst e. V., Vertrieb, Postfach 1627, 53006 Bonn, Telefon: 0180/384 99 00 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk abweichend), Fax: 0228/849 92 00, E-Mail: <Bestellung@aid.de>; Das Heft kann auch online bestellt werden. (dpa)

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