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04. Januar 2018 04:34 Uhr

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Bei Internetsucht auf weitere psychische Störungen achten

Das Surfen im Internet gehört mittlerweile zum Alltag. Allerdings kann das zur Sucht werden, wie sich an ganz bestimmten Verhaltensweisen erkennen lässt. Innere Unruhe ist nur eine davon.

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Wer seine Internetnutzung nicht mehr kontrollieren kann, gilt als süchtig. Doch oft hängt das mit anderen psychischen Problemen zusammen.
Foto: Marc Tirl/dpa

Eine Internetsucht fällt häufig mit anderen psychischen Problemen zusammen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hin.

Depressive Menschen zum Beispiel nutzten das Internet mitunter, um eine von ihnen wahrgenommene Einsamkeit zu reduzieren. Wird jemand auf eine Internetsucht hin untersucht, sollten deshalb mögliche andere Störungen mit abgeklärt werden.

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Aber wie viel Internetnutzung ist noch normal - und wann ist jemand süchtig? In Zahlen lässt sich das nicht ausdrücken. Die Nutzung des Internets gehört für viele zum Berufsalltag oder dient der Unterhaltung. Problematisch wird es den Psychiatern zufolge, wenn sich die Nutzung nicht mehr kontrollieren lässt oder wenn jemand ohne Internet Entzugserscheinungen wie innere Unruhe verspürt.

Eine Sucht erkennt man auch daran, dass der Betroffene bereit ist, Probleme im Job, in der Partnerschaft oder Familie hinzunehmen. Auch wer andere Lebensbereiche deutlich vernachlässigt, ist möglicherweise süchtig. Wer das Gefühl hat, eventuell betroffen zu sein, wendet sich am besten an eine Suchtberatungsstelle.

Suchtberatungsstelle

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