Klinikportrait

Josefinum Kinderkrankenhaus

Kinderseelen heilen

Kinder und Jugendliche haben es in unserer modernen Welt oft schwerer als früher, sich zu gesunden und stabilen Persönlichkeiten zu entwickeln. Ihre seelische Gesundheit ist von komplizierten Lebensbedingungen innerhalb und außerhalb des eigenen Landes bedroht. In besonders schweren Fällen kommt es zu Störungen des Verhaltens, der Gefühle und der altersgemäßen schulischen und beruflichen Leistungen.

Wenn in diesem Zusammenhang eine stationäre Behandlung erforderlich ist, hat die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Josefinum die Voraussetzungen, um seelische Probleme mit Krankheitswert nach fachlichen Standards zu behandeln. Nach Altersstufen und Störungsbildern geordnet finden in 9 Betten-Stationen und 70 Tagesklinik-Plätzen die auf den einzelnen Patienten ausgerichteten Therapien statt. Medizinische, psychologische und pädagogische Verfahren sowie fachtherapeutische Programme bilden die Grundlage für individuelle Behandlungskonzepte.
 
Neben den Möglichkeiten der stationären Behandlung ist eine Reihe von Spezial-Ambulanzen geschaffen worden: Hilfen für Kinder mit Migrationshintergrund, mit fremdsprachigen Eltern (russisch und türkisch sprechende Therapeuten), für Kinder mit Autismus, mit Entwicklungsstörungen in verschiedenen Sinnesgebieten und der sozialen Fähigkeiten,   für hörgeschädigte Kinder (Psychotherapie in Gebärdensprache) – aber auch eine Gruppentherapie für Essgestörte, Hilfen für Kinder und Eltern in Trennungs- und Scheidungssituation sowie für Kinder mit seelischen Traumatisierungen.

Wenn nötig erfolgt eine integrative Behandlung mit dem Krankenhaus für Kinder und Jugendliche und der Frauenklinik unter einem Dach.
 
Die fachliche Leitung der Kinder- und Jugendpsychiatrie obliegt dem Chefarzt Dr. med. Dipl. Psych. Rudolf Winkler, der in seiner vielgestaltigen Tätigkeit als Arzt, Psychotherapeut, Gutachter und Ausbilder (einschließlich der beiden Außenstellen Kempten und Nördlingen) von Oberärtzen/innen,  Fachärzten, Assistenzärzten, Psychologen, Psychotherapeuten sowie Fachtherapeuten unterstützt wird. Auf den Stationen arbeiten Pädagogen, Krankenpfleger, Heilerziehungspfleger, Kinderpflegerinnen und Heilpädagogen im „Team“ zusammen.