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Sieben Tipps für einen gesunden Schlaf
Schlafmediziner empfehlen, ein Schlaftagebuch über einen Zeitraum von vier Wochen zu führen. So bekommen Sie einen Überblick über Ihre Verhaltensweisen und können falsche Gewohnheiten ändern. Diese sieben Tipps sollten Sie beachten, damit Sie jeden Morgen erholt aufwachen:
1. Nur Leichtes am Abend
Weder mit einem vollen noch mit einem leeren Magen schläft es sich gut. Die letzte größere Mahlzeit sollte wenigstens drei Stunden zurückliegen, vor dem Zubettgehen höchstens einen leichten Snack einnehmen. Auch auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, schwarzen und grünen Tee, Cola sowie Medikamente, die Koffein enthalten, sollten Sie drei bis vier Stunden vor der Schlafenszeit verzichten. Sie regen die Hirntätigkeit an, das Einschlafen fällt dann schwer.
2. Abends kein Alkohol
Alkohol setzt die Hirnaktivität herab. Man wird müde und schläft zunächst gut ein. Allerdings reduziert sich die Schlafqualität. Gerade wer vor dem Schlafengehen etwas mehr Alkohol trinkt, wacht nachts leichter auf, muss häufiger zur Toilette, hat öfter Alpträume und morgens eventuell sogar Kopfschmerzen.
3. Rituale entwickeln
Rituale geben Halt, entspannen und beruhigen. Vielen, die keinen Schlaf finden können, hilft es deshalb, den Tag mit einem Ritual zu beenden. Das kann ein Schlummertrunk sein, den Sie jeden Tag zur selben Zeit einnehmen. Geeignet ist eine Tasse Kräutertee oder warme Milch. Lassen Sie den Tag Revue passieren, während Sie das Getränk genießen. Gut geht das auch bei einem Abendspaziergang oder einem warmen Fußbad.
4. Nur müde ins Bett
Wer ins Bett geht, obwohl er sich noch recht wach fühlt, wird sich nur von einer Seite auf die andere wälzen. Schlaf lässt sich so nicht finden. Besser ist es, sich erst dann schlafen zu legen, wenn einen die Müdigkeit überkommt. Vermeiden Sie kurz vor dem Zubettgehen auch ein Nickerchen vor dem Fernseher. Ideal wäre es, wenn Sie sich jeden Tag etwa zur gleichen Zeit schlafen legen und morgens wieder aufstehen. Das Bett sollte außerdem zum Schlafen und für sexuelle Aktivitäten reserviert sein ¿ zum Arbeiten und Fernsehen ein anderes Zimmer aufsuchen!
5. Ruhig und kühl
Ein bequemes Bett mit einer guten Matratze und ein Raum, der möglichst ruhig ist und abgedunkelt werden kann, sind wichtige Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf. Das Zimmer sollte kühl, aber nicht zu kalt sein. Ideal ist eine Raumtemperatur zwischen 18 und 20 Grad. Lüften Sie regelmäßig. Wählen Sie der Jahreszeit entsprechend eine dickere oder dünnere Decke.
6. Lesen statt sich ärgern
Wenn Sie in der Nacht aufwachen und nicht wieder einschlafen können, sollten Sie sich nicht im Bett hin und her wälzen. Besser ist, Sie stehen auf, verlassen das Schlafzimmer und beschäftigen sich mit einer angenehmen Tätigkeit. Diese darf aber nicht anstrengend sein, denn sonst verscheuchen Sie den Schlaf nur weiter. Lesen Sie beispielsweise etwas nicht Aufregendes oder trinken Sie ein Glas warme Milch mit Honig und legen Sie sich dann wieder ins Bett.
7. Stress abbauen
Häufig lösen Stress und unbewältigte Probleme im Alltag Schlafstörungen aus. Um die innere Anspannung abzubauen, empfehlen Schlafmediziner verschiedene Entspannungsmethoden. Gut bewährt haben sich die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training, Meditation und Yoga. Am besten fragen Sie Ihren Arzt, wo Sie die Technik erlernen können, die Sie interessiert. Ein bisschen Geduld sollten Sie haben: Der positive Effekt stellt sich meistens erst nach Wochen regelmäßigen Übens ein.
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